Positionen des Netzwerks Kinderbetreuung

Positionen des Netzwerks Kinderbetreuung Schweiz

Das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz bezieht Position und verfasst eigene Publikationen zu aktuellen Themen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung.

Politisches

Im Mai 2017 setzte sich das NKS im Nationalrat mit einem Brief für das Postulat 15.3530 "Stärkung der frühkindlichen Förderung" von Nationalrätin Barbara Schmid-Federer ein.

Bezüglich des Geschäfts 16.055 "Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung. Änderung" des Bundesrates nahm das NKS in den vorberatenden Kommissionen als auch im Ständerat Stellung:

Im Bericht "Vaterschaftsurlaub und Elternzeit in der Schweiz" präsentierte das NKS im Juni 2016 eine Übersicht über die aktuelle Debatte dieser politischen Vorstösse.

Das NKS bezog in der Vernehmlassungsantwort vom Januar 2016 Stellung zur Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung.

Im September 2014 sprach sich das NKS mit einem Brief an den Nationalrat für die parlamentarische Initiative Quadranti "Weiterführung und Weiterentwicklung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung" aus. Weitere Briefe zu diesem Geschäft:

Zur Interpellation "Frauen und Arbeitsmarkt. Empfehlungen der OECD" von Jacqueline Fehr, die auf der OECD-Berichterstattung Economic Survey 2013 basiert, hat das NKS im Mai 2014 eine Zusammenfassung des Survey erstellt.

Im März 2014 hat das Netzwerk-Kinderbetreuung in seiner Vernehmlassungsantwort Stellung zur geplanten Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches betreffend Kindesschutz genommen.

Bezüglich der Initiative "Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen" trug das NKS im Frühjahr 2014 mit einem Faktenblatt zur Debatte bei.

Mit dem "Positionspapier Anstossfinanzierung für familienergänzende Kinderbetreuung" nahm das NKS im Februar 2014 Stellung zur parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP, ZH).

In der Publikation "Abstimmung über den Familienartikel - wie weiter?" analysiert das Netzwerk Kinderbetreuung das Abstimmungsergebnis vom 3. März 2013 über den Verfassungsartikel für eine umfassende Familienpolitik und zeigt mögliche Handlungsansätze und zu beachtende Querschnittsthemen für Politik und Praxis in der familienergänzenden Kinderbetreuung auf.

2010 verfasste das NKS eine Vernehmlassungsantwort zum Konsolidierungsprogramm 2011-2013 für den Bundeshaushalt (KOP 2011/13) sowie zum Bericht zur Umsetzung der Aufgabenüberprüfung des Bundes.

Grundlagen

Welche Angebote können zur Frühen Förderung gezählt werden? Ist Frühe Förderung dasselbe wie Frühförderung oder kann sie mit der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung gleichgesetzt werden? Das Glossar des NKS vom November 2015 versucht darauf Antworten zu geben.

Gemeinsam mit kibesuisse hat das NKS im Mai 2015 ein Factsheet zur Kinderbetreuung in der Schweiz publiziert. Dieses bietet eine Übersicht über die familienergänzende Kinderbetreuung in Schweizer Kindertagesstätten und Tagesfamilien sowie vier Projekte zur Qualitätsentwicklung.

In der Publikation "Qualität in der Kinderbetreuung - gemeinsame Verantwortung von öffentlicher Hand und Wirtschaft" (Mai 2013) geht das NKS der Frage nach, wie Wirtschaft und öffentliche Hand langfristig und partnerschaftlich in die Verantwortung für eine quantitativ und qualitativ gesicherte Kinderbetreuung eingebunden werden können.

Mit dem Papier "Frühe Förderung - was ist das?" (Juli 2012) wagt das NKS den Versuch einer allgemeingültigen Definition - mit dem Ziel, die Basis für eine einheitlichere Begriffsverwendung zu legen.

Mit der Publikation "Bildungsprojekte: Auf dem Weg zu Kitas mit Bildungsorientierung" (Februar 2012) präsentiert das NKS Konzeption, Umsetzung und Erkenntnisse der laufenden Bildungsprojekte "Bildungs- und Resilienzförderung im Frühbereich" (Marie Meierhofer Institut für das Kind) und "bildungskrippen.ch" (thkt GmbH und kindundbildung.ch).

"Der Röstigraben: Setzen wir zum Sprung an! Auf den Spuren der Kinderbetreuung in der Suisse Romande" (Oktober 2011) setzt sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der familienergänzenden Kinderbetreuung in der West- und in der Deutschschweiz auseinander.

Was hat Kinderbetreuung mit Bildung zu tun? Was sind Bildungspläne? Bildungspläne auch in der Schweiz? Im Auftrag des Netzwerks Kinderbetreuung Schweiz hat ein Autorinnenteam das Grundlagenpapier "Bildungspläne für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung" (Mai 2010) verfasst, das diesen Fragen nachgeht.